Ein ehrlicher Praxisvergleich aus dem Schulalltag: Ich nutze verschiedene KI-Tools täglich – und jedes hat seine Stärken. Es gibt kein einzelnes bestes Tool. Entscheidend ist, welches Werkzeug welchen konkreten Bedarf im Lehreralltag abdeckt.
ChatGPT
ChatGPT ist gut, wenn man grob Gedanken fassen möchte oder kreativ arbeiten möchte. Es bringt immer noch die meisten guten Ideen bei offenen, kreativen Aufgaben – und ist derzeit das beste Tool für die Bilderstellung.
Gemini
Gemini ist gut, wenn man erste Ideen für Unterrichtseinheiten sammeln möchte. Die erstellten Arbeitsblätter sind solide, die PowerPoint-Folien ebenfalls – wenn auch nicht immer ganz präzise in der Formatierung.
NotebookLM
NotebookLM ist gut für Recherche. Man kann eine komplexe Datei hochladen – und NotebookLM arbeitet ausschließlich mit dieser Datei. Es erstellt Berichte, Audiodateien, Infografiken und Quizzes. Ideal für die Arbeit mit spezifischen Texten und Quellen.
Claude
Claude sollte man eigentlich für alles nutzen. Für Korrekturen, Unterrichtsplanung, Feedback, Arbeitsblätter, komplexe Textarbeit. Claude ist die Wunderwaffe für alles – mit dem weitaus größten Kontextfenster und der differenziertesten Sprachausgabe.
Fobizz
Fobizz nutze ich fast ausschließlich für Chatbots, weil Schülerinnen und Schüler dort datenschutzkonform darauf zugreifen können. Für Arbeitsblätter ist es zu umständlich – das machen Gemini und Claude besser.
Das Fazit: Wer alle Tools kennt und gezielt einsetzt, spart enorm viel Zeit – und kann Schülerinnen und Schülern wirklich passgenaue Angebote machen.
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